Herkömmliches Recycling von PET-Flaschen:

Kunststoffrecycling

Es ist allgemein bekannt, dass Kunststoffe meist auf umweltschädliche Art entsorgt werden. Insbesondere bei Verpackungen lohnt es sich, darüber nachzudenken, welche sinnvollen Nachnutzungen möglich sind.

„Plastikfresser“

Es braucht daher einen neuen Ansatz, um der Lawine an Kunststoffmüll sinnvoll begegnen zu können. Ein Ansatz sind natürliche „Plastikfresser“.

⏹ aktueller Forschungsstand

⏹ weiterführende Forschung

Der nächste Schritt in der internationalen Forschung wird sein, eine weit effektivere Methode zu finden, wie Kunststoffe organisch umgeformt werden können. Vor allem bezüglich Geschwindigkeit müssen noch Quantensprünge geschafft werden.

Danach kommt es noch auf weitere Details an: Die Aussetzung von Raupen, Bakterien u.s.w. in der Natur scheidet als zu risikoreich aus. D.h. man kann nicht einfach Plastikmüllansammlungen orten und dort Bakterien hineinschütten. Die Folgen lassen sich kaum abschätzen.

⏹ Experimentphase

Es kann daher nur eine geschützte Testumgebung sinnvoll sein.

Z.B. ein Aquarium, in dem beispielsweise die Ausscheidungen abgeschöpft oder ausgefiltert werden. Möglicherweise kann eine Kombination mit einer Fischzucht oder einer Algenplantage erreicht werden.

Mt Sicherheit wird in den nächsten 10 - 20 Jahren auf diesem Gebiet geforscht und es ergeben sich daraus nur dann lukrative Geschäftsideen, wenn wirklich effiziente „Plastikfresser“ gefunden werden.

alternative Verpackungen

Ein großer Teil des Kunststoffmülls besteht lediglich aus verschiedenen Verpackungsmaterialien. Ein gänzlich anderer Ansatz ist es, an neuen Verpackungsmaterialien zu forschen, um Entstehung von Plastikmüll zu reduzieren..

⏹ Verpackung aus „essbaren“ Materialien

⏹ Verpackung aus verfütterbaren Materialien

Eine Variante ist es, Verpackungen zu finden, die zwar nicht für den Verzehr durch Menschen vorgesehen sind, aber von Tieren (Fischen, Schweinen etc.) genutzt werden können.

Gleichzeitig soll preisgünstig und trotzdem umweltfreundlich produziertes Material als Basis für Verpackungen verwendet werden. Eigens produzierte organische Ausgangsmaterialien scheiden somit aus. Organische Materialien kommen nur in Frage, wenn sie als Abfall von anderen Erzeugungen anfallen.

Die Anforderungen an Verpackungen sind unterschiedlich. Ebenso die Verwertungsmöglichkeiten der Verpackung nach deren Gebrauch. Zur Verfütterung eignen sich nur Verpackungen, die leicht von anderem Müll getrennt werden können.

⏹ Forschungsschwerpunkt

Ein künftiger Forschungsschwerpunkt wird daher sein, vor allem PET-Flaschen durch solche aus verfütterbaren Materialien zu ersetzen.

Die Anforderungen bei Flaschen sind besonders herausfordernd: Analog können auch andere Kunststoffverpackungen ersetzt werden, wobei es auf sinnvolle Trennmöglichkeiten ankommt. Folien und Sackerln lassen sich nur schwer trennen, allenfalls kommen Schachteln für die Anwendung neuer Technologien in Frage.

In der Umsetzung müsste dieser Umstieg durch Verbote/Besteuerung unterstützt werden.


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