Schon heute gibt es immer mehr App-Muffel und die Werbebotschaften des Internet werden von immer mehr Menschen negativ empfunden.

Die Zukunft des WWW

⏹ Das „Handy“

Mobiltelefone - egal welches Betriebssystem - sind darauf ausgerichtet Anfänglich wurde vom User der Bedienkomfort mit Freude aufgenommen: „Ist das toll, alle meine Urlaubsbilder sind ganz von selbst auch auf meinem Handy!“

Immer mehr macht man sich heute Gedanken, ob die Datendurchlässigkeit vom Kunden oder vom Unternehmer gewünscht wird.

Dazu kommt noch, dass eine Vielzahl von Apps das Gerät unübersichtlich machen und immer mehr Speicherplatz benötigen, als man erwartet hat. Viele Benutzer laden Apps, die ihnen gratis angeboten werden, gar nicht mehr herunter. Die Folgewirkung wäre, dass man eine größere Speicherkarte kaufen (wenn das technisch überhaupt möglich ist) oder ein neues (leistungsstärkeres) Gerät erwerben muss.

Eine weitere Unsitte ist das ständige automatische Aktualisieren von Apps. Dadurch wird der Akku viel zu rasch geleert und (wenn man nicht an ein WLAN angeschlossen ist) auch eine Aufstockung des Datenvolumens beim Provider erforderlich.

Der Druck des Konsumenten wird daher in die Richtung gehen, dass Mobiltelefone mit einem Betriebssystem ähnlich wie Windows arbeiten sollen. Das heißt: Programme werden nur heruntergeladen, wenn sie der Benutzer selbst benötigt, alle Werbebotschaften kann man über einen Link erreichen ohne irgendwas installieren zu müssen.

⏹ Der Heim-PC

Heim-PCs sind von der Marktmacht von Microsoft geprägt.

Dafür dass der Einzelne eng mit Microsoft verbunden bleibt, wird auch gesorgt. Schon beim Anmelden wird es dem Kunden sehr schwer gemacht sich „anonym“ anzumelden. Auch später wird immer wieder verlangt, sich mit dem Konto bei einem der Giganten anzumelden (Microsoft, Google, Facebook).

Dadurch erhalten diese Konzerne eine gewaltige Macht (BigData-Auswertung).

Wie jedermann inzwischen weiß, sind mit der Anmeldung beispielsweise bei Facebook keineswegs die Urheber eines Postings erkennbar. Im Gegenteil: die Betreiber eines Postings auszuforschen, ist ein höchst komplexes, sowohl technisch als auch rechtlich schwieriges Unterfangen. Man kann nicht einmal erkennen, ob ein Posting bot-generiert ist oder nicht.

Die Anmeldung bei einem der Großkonzerne nützt daher ausschließlich diesen.

Das zukünftige Betriebssystem

Das künftige Betriebsystem wird folglich ähnlich Windows aufgebaut sein, ohne Rechte von Windows zu tangieren.

Es wird anfänglich wohl teurer sein, als Windows, dafür aber sowohl auf PCs, als auch auf Mobiltelefonen gleichermaßen laufen.

Es wird so aufgebaut sein, dass alle Programme, die auf Windows lauffähig sind, auch am neuen Betriebssystem ausgeführt werden können. Das W3C-Konsortium wird ein eigenes Style-sheet (css-Datei für html-Präsentationen) für kleine Bildschirme festlegen.

Grundsätzliche Fehler von Windows werden vermieden: Es wird eine strikte Trennung zwischen Betriebsystem und Programmen einerseits und Daten des Benutzers andererseits geben. Benutzerdaten werden standardmäßig nicht auf der Partition, auf der die Programme liegen gespeichert. (getrennte Festplatte oder Partition)

Das Betriebsystem wird bereits mit integriertem Virenwächter + Firewall ausgestattet sein. Dieses Programm wird das einzige sein, das sich automatisch updated. Alle anderen Updates werden nur auf Anforderung des Users durchgeführt.

Beim Start des Betriebssystems wird eine Liste jener Programme angezeigt, für die ein Update vorliegt, sodass der User auswählen kann:

update sofort   beim Herunterfahren   jetzt gar nicht

Ein Generator für ein „image“ der Festplatte mit dem Betriebssystem ist fix vorgesehen. Der Benutzer wird regelmäßig an eine Sicherung des Betriebssystems / der Benutzerdaten erinnert.
Zur Auswahl stehen:

wöchentlich   monatlich   quartalsweise

Sowohl das Backup als auch das Restore sind auf „one Click“ ausgelegt.

Zukünftige rechtliche Rahmenbedingungen

Es werden nach und nach die rechtlichen Rahmenbedingungen an die Erfordernisse der Zukunft angepasst werden. Verbesserungen in einem Land werden rasch von einem anderen Land nachvollzogen, wobei alte Regelungen in manchen Ländern erhalten bleiben.

⏹ Soziale Netzwerke

Hasspostings, Verleumdungen und „dirty campaigning“ sind mittlerweile zu einer echten Plage geworden.

Jedes Posting in einem sozialen Netzwerk (Facebook, Twitter...) wird eine automatische Kennung des Autors beinhalten. Manche Staaten werden zur Verwaltung der Kennungen eine zentrale Meldebehörde einrichten.

Für jede TCPIP-Adresse können mehrere User angemeldet werden, wobei einer als federführend markiert ist. Die User können mehrere Familienmitglieder sein oder auch unterschiedliche User für eine Person und unterschiedliche Zwecke. (Privat, Firma etc.)

Im Posting scheint der Nickname auf, bei der Meldebehörde liegt aber Name des Verantwortlichen samt Sozialversicherungsnummer auf. Die Daten bleiben streng unter Verschluss und dürfen nur in exakt definierten Fällen offengelegt werden.

Soziale Netzwerke können nicht mehr von Internetcafes aus angeschrieben werden.

⏹ EMail

Geheimhaltung

Der Austausch von Verschlüsselungscodes wird sich nicht durchsetzen.

Werbemails

Zur Verhinderung unerwünschter Werbung werden EMail-Provider gegen Aufpreis AntiSpam Module vermarkten.
Das Postfach wird in folgende Teile gegliedert sein:
✉ Freunde
In dieses Postfach kommen nur EMails von Absendern, die der Benutzer dafür freigeschaltet hat.
✉ Geschäftspartner
In dieses Postfach kommen nur EMails von Absendern, die der Benutzer dafür freigeschaltet hat. Sammeleinträge und Übernahme von Einträgen anderer accounts sind möglich.
✉ Erstkontakte
Hier landen alle EMails von unbekannten Adressen. Der Benutzer kann die Mails lesen, beantworten und - falls gewünscht - den Absender in die Adressliste der Freunde/Geschäftspartner übernehmen.
✉ SPAM
Hier landen alle Mails von SPAM-verdächtigen Absendern (Liste wird vom Provider gewartet)
✉ Schwarze Liste
Hier landen alle Mails von Absendern, die vom Benutzer als unerwünscht definiert wurden.
✉ graue Liste
Hier landen alle Mehrfachkontakte auf die der Benutzer nicht reagiert hat.

⏹ Kundenkarten

Die Auswertung von Kundendaten wird staatlich reglementiert sein.

Kundenkarten dürfen nur auf einen Nicknamen ohne personenbezogene Daten eingerichtet werden. Bei unbarer Bezahlung müsssen alle Daten nach 6 Monaten gelöscht werden.

⏹ Kauf via Internet/Telefon etc.

Auf alle Käufe, die über Versand erfolgen, wird eine Sondersteuer eingehoben. Ausgenommen von der Sondersteuer sind nur Betriebe, die eine Niederlassung mit Beratung nachweisen können.

Mobiler PC

Eine wesentliche Neuentwicklung wird der mobile PC sein,

In das Mobiltelefon integriert oder als eigenes kleines Gerät wird es den „mobilen PC“ geben.

In Gaststätten wird anstelle WLAN in Zukunft zusätzlich ein Bildschirm+Tastatur angeboten (manchmal kostenpflichtig, manchmal gratis).

Der Kunde kann seinen „mobilen PC“ anschließen. Das Gerät enthält eine private Festplatte mit Betriebssystem und kann somit wie zu Hause gestartet und bedient werden. Auch im Internetcafé wird dieses Service angeboten, damit der Kunde private Bankgeschäfte und private Korrespondenzen abwickeln kann. Ein zusätzlicher Vorteil: Man kann telefonieren und gleichzeitig am Bildschirm eine Internetseite ansehen.

Auch Postings in den Sozialen Netzwerken mit eigener Kennung sind dann wieder möglich.

Ausblick in die fernere Zukunft

Die Rohstoffe, insbesondere solche für Mobiltelefone, für Bildschirme usw. werden knapper und teurer. Die Gewinnungsmethoden für Rohstoffe werden aufwändiger und extreme (auch umweltschädliche) Fördermethoden werden üblich sein. Auch die Ausbeutung von Asterioden wird für Mangelrohstoffe angewendet werden.

Es werden Ersatzrohstoffe entwickelt, die die Geräte verteuern. Auch die Verfügbarkeit der Ersatzrohstoffe ist nicht unbegrenzt.

⏹ Imaging

Ausgelöst durch die Preisteigerung bei Rohstoffen wird eine Technologie entwickelt werden Informationen / Bilder direkt an das Gehirn zu senden: ⇨ „Imaging“

Der Benutzer wird keinen Bildschirm benötigen, sondern einen „Cyberglove“, der mit dem Mobiltelefon verbunden ist. Die Texte bzw. Bilder werden über Sensoren an den Fingerspitzen an das Gehirn weitergeleitet. Es erfordert einige Übung um den „Bildschirminhalt“ ohne Monitor zu sehen und zwischen Realität und Bildschirm hin- und herzu switchen.
Siehe auch:

Imaging wird auch die herkömmlichen Fernsehgeräte und Radioapparate ablösen. Der „Cyberglove“ wird mit dem Receiver verknüpft, um Filme zu sehen oder Musik zu hören.

Bildschirme werden nur mehr von Personen benutzt, die nicht in der Lage sind, „Imaging“ zu erlernen.



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