Zukünftige Lebensräume für die Menschheit

Der stetige Bevölkerungszuwachs erfordert mehr Trinkwasser und mehr Nahrungsmittel, aber auch weiteren Wohnraum für die Menschen.

Bewässerung von Dürrezonen

░ Landwirtschaft in Entwicklungsländern

Der Fokus, um neue Lebensräume zu gewinnen, liegt vorerst darauf, die Nahrungsproduktion zu intensivieren und in Dürrezonen zu erweitern, um herkömmliche Besiedlungen zu ermöglichen.

Die Finanzierung der Bewässerungsmaßnahmen wird großteils durch die Industrieländer und durch Spenden des Großkapitals finanziert werden.

Siehe:

Die Benefits:

░ Industrialisierung der Entwicklungsländer

Zwangsläufig wird sich die auf den primären Sektor ausgerichtete Wirtschaft der Entwicklungsländer nach und nach ändern. Neue „Tigerstaaten“ werden entstehen und den Industriestaaten Konkurrenz machen.

Die Folge wird sein, dass landwirtschaftliche Flächen auch in diesen Regionen der Konkurrenz der Industrie weichen werden.

Neue Nahrungsquellen

Schon heute überlegt man, auch in unseren Breiten Kleinlebewesen wie Insekten als Nahrungsmittel heranzuziehen. Das wird für einige Jahre eine Entlastung bringen.

░ Algenfarmen

In küstennahen Bereichen werden Algenfarmen errichtet werden, auch Plankton wird für den menschlichen Genuß aufbereitet werden.

░ „künstliches“ Fleisch

Es wird mit der gentechnischen Erzeugung von Fleisch und Fisch recht bald gestartet werden. Tierzucht und Jagd werden nur mehr untergeordnete Bedeutung haben und vor allem dem Erhalt der Vielfalt der Arten geschuldet sein.

Die Vorteile der gentechnischen Nahrungsmittelproduktion:

Lebensraum Wasser

Noch in diesem Jahrhundert werden Unterwasserhabitate errichtet. Anfänglich als Forschungsstationen, später als echte Wohnbereiche. Die Schleusensysteme und Druckausgleichsysteme werden hochentwickelt sein und einen raschen Wechsel vom Unterwasserhabitat an die Oberfläche ermöglichen.

Unterwasserhabitate und Algenplantagen werden räumlich eng gekoppelt, sodass eine primäre Nahrungsversorgung im Habitat möglich sein wird. Unterwasserhabitate werden vor allem von Personen bewohnt, die an der Ausbeutung der Meere arbeiten.

Die Technologie der Schleusensysteme entwickelt sich parallel mit ähnlichen Technologien, die bei Weltraumstationen benötigt werden.

Unterirdische Siedlungsräume

Im Zusammenhang mit der Errichtung von unterirdischen Transportsystemen (zunächst für den Güterverkehr, später auch für den Personenverkehr) wird die Tunnelbautechnik weiterentwickelt. Im Bereich der Versorgungsschächte werden unterirdische Habitate errichtet. Die Situierung wird sich nach den örtlichen Benefits richten: Grundwasservorkommen, abbauwürdige Erzvorkommmen...

Die Tunnelbautechnologie wird mit der Fernverkehrsbeförderung von Personen entscheidende Fortschritte machen. Die Personenbeförderung über lange Distanzen wird in Vakuumtunnels mit Sauerstoffversorgung in den Transportkapseln abgewickelt werden. Die dazu notwendigen Technologien werden im Hinblick auf die Besiedlung anderer Himmelskörper (Schutz vor Weltraumstrahlung) entwickelt und finanziert werden.

Lebensraum Weltraum

Die Weltraumtechnologie wird von verschiedenen Nationen und auch von Privatkonzernen parallel und in unterschiedliche Richtungen weiter entwickelt werden.

Eines der nächsten Projekte wird, um die erste Etappe einer Weltraumexpedition energiesparend zu bewältigen, die Errichtung eines Weltraumaufzuges zum Orbit sein,

░ Mond

Am Mond wird (von einem aufstrebenden asiatischen Staat) eine bemannte Raumstation ähnlich der ISS errichtet werden. Angeschlossen wird das größte bis dahin errichtete Observatorium sein.

Besiedlungsstudien werden ergeben, dass der Erdtrabant für eine Besiedlung ungeeignet ist.

Möglicherweise werden von Robotern Erze abgebaut und zur Erde verbracht.

░ Mars

Die Reise zum Mars und dessen Besiedlung wird noch Jahrzehnte dauern. Terraforming-Technologien werden (z.B. um den Klimawandel zu stoppen) vorher auf der Erde getestet. Diese Technologien müssen erst ausgereift sein, um sie auf einem anderen Planeten (allenfalls im gegenläufigen Sinn) zum Einsatz zu bringen. Dann dauert es noch Jahrhunderte bis die Effekte auch wirken. Die Eroberung des Mars wird jedenfalls zahlreiche Opfer erfordern – Strahlentote, Abstürze, steuerungslose Raumschiffe…

Im Endeffekt wird die Besiedlung des Mars erst funktionieren, wenn umwälzende Erfindungen quasi unerschöpfliche Energiequellen nutzbar machen. Die Nutzung von natürlichen Höhlen und mit künstlich errichteten unterirdischen Habitaten (ausgefeilte Tunnelbautechnologie) werden die Basis für eine Marskolonie bilden.

░ Jupitermonde / Saturnmonde

Umfangreiche Besiedlungsstudien der Monde von äußeren Planeten (Jupter, Saturn) werden interessante Ergebnisse liefern.

Man wird sich darauf konzentrieren, interplanetare Energietransportsysteme zu konstruieren, um weit entfernte Himmelskörper einigermaßen bewohnbar zu machen.

Es wird mit großen Brennspiegeln experimentiert werden, die einen Eismond mit Sonnenwärme partiell auftauen können.

Letztlich wird ein Himmelskörper, der reichlich Sauerstoffvorkommen aufzuweisen hat, zu einer zweiten kleinen Sonne umfunktioniert. Mit dieser Sonnenwärme können dann Monde im äußeren Bereich habitabel gemacht werden. Zeithorizont dafür ist mehrere tausend Jahre.

Die Reise zu Exoplaneten außerhalb unseres Sonnensystems bleibt weiterhin Utopie.

Siehe:



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