Was ein Elektro-Auto können müsste, um praxistauglich zu werden:

Der Akku muß...

Solarzellen...

Die Stromversorgung...

Die Forschung...

für dieses Elektroauto muß vorerst mal finanziert werden. Möglicherweise wäre die Fest­stoffbat­terie ein brauchbarere Ansatz?

Elektromobilität

Die Forcierung der Elektromobilität ist eine Sackgasse.

Oberflächlich betrachtet ist der Betrieb von Fahrzeugen mit Strom umweltfreundlich, weil das Auto keine Abgase ausstößt.

Zu bedenken ist aber, dass die Erzeugung von Strom im Hinblick auf die Umwelt unterschiedlich zu bewerten ist.

Strom wird immer noch zu einem Teil mit fossiler Energie erzeugt. Die Abgase entstehen, nur eben woanders. Die Energierzeugung in die Überlegungen einzubeziehen, ist daher unumgänglich:
⌔ Atomkraftwerke werden zwar als CO2-Bremse verstanden, die Gefahren und auch die nicht geklärte Endlagerungsfrage sind als schwer negativ zu bewerten.
⌔ Wasserkraft gilt als die sauberste Energie überhaupt, doch darf nicht vergessen werden, dass Wasserkraftwerke oft (und zunehmend) schwerwiegende Eingriffe in das Ökosystem bewir­ken. (von Hainburg bis Belo-Monte).
⌔ Solarpaneele sind immer noch zu ineffizient, um wirtschaftlich bestehen zu können.
⌔ Windräder werden an vielen Standorten als störend empfunden.

Zusätzlich geht die Herstellung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen mit der Erzeugung von Akkumulatoren einher, die wiederum seltene Erden verwenden.

Die Lebensdauer von Akkumulatoren ist eher dürftig (wie jeder von seinem Mobiltelefon weiß), sodass ständig neue Akkus gebraucht werden, die unter hohem Ressourceneinsatz produziert werden müssen.

Wesentlicher Bestandteil von Akkumulatoren ist heute der Rohstoff Lithium. Das weltweit ergiebigste Vorkommen ist in der Atacama-Wüste in Chile. Zur Gewinnung wird eine dem Fracking ähnliche Methode angewendet, was irreparable Schäden des Ökosystems verursacht.

Ein Impuls für die Wirtschaft ist die Notwendigkeit eines Netzes von Ladestationen. Das gibt zahl­reichen Betrieben neue Umsatzchancen und natürlich den Menschen auch Beschäftigung.

Um die Elektromobilität praxistauglich zu machen, ist auch die Forschung gefragt. Es müssen leistungs­fähigere Akkus produziert werden (erzielbare Reichweite, längere Lebensdauer, kürzere Ladezeiten, besserer Brandschutz).

Es ist fraglich, ob diese Produkteigenschaften in absehbarer Zeit realisiert werden können. Es erscheint durchaus möglich, dass eine oder mehrere Eigenschaften nur unbefriedigend dem Bedarf angepasst werden können.

Es ist daher unverantwortlich, die Elektromobilität aus öffentlichen Geldern zu fördern.

Es kann durchaus sein, dass nach einigen Jahren der Misserfolg erkannt wird und eine andere Technologie (z.B. Wasserstoff-/ Brennstoff­zellenantrieb bzw. OME-Kraftstoffe) seitens der Industrie (und deren Lobbyisten) forcieret werden wird.

Die Elektromobilität erinnert in fataler Weise an den Ersatz der Glüh­lampen zuerst durch „Energie­sparlampen“ dann durch LED-Lampen. (siehe nebenstehende Spalte ➯).

Die Technologie der Energiesparlampen hat sich bald nach Abschöpfen der Gewinne als unge­eignet herausgestellt. Die LED-Ein­füh­rung erfolg­te nur schrittweise und nochmals mit hohen Preis­aufschlägen.

Zurück zur Elektromobilität:

Es ist unwahrscheinlich, dass alle Probleme mit den Akkus in naher Zukunft gelöst werden. Es werden E-Kfz produziert werden, bis die Absatzkurve nach unten geht. Dann ist der Weg für eine neue Technologie frei. Möglicherweise werden dies Wasserstoffantriebe sein. Dabei ist zu befürchten, dass Wasser­stoff nach dem billigen Faber-Bosch-Verfahren erzeugt wird und nicht nach dem teureren, aber umwelt­freundlicheren Elektrolyse-Verfahren. Möglicherweise wird aber die Flußzelle wirtschaftlich schneller reüssieren.

Ein gutes Geschäft wird jedenfalls die Errichtung von Lade- / Tank­stationen. Jede Technologie braucht seine eigene Ladestationenkette.

Auswirkungen auf die Beschäftigung:

Elektromotoren haben massive Auswirkungen auf die Wertschöpfung in der Autoproduktion und in den Zulieferbetrieben. Insbesondere in Österreich ist mit massiven Arbeitsplatzverlusten zu rechnen.

Beispiel Energiesparlampen

Unter dem Vorwand der Ener­gie­ersparnis wurden her­kömm­liche Glühbirnen verbo­ten und die Bevölke­rung gezwungen, die angeblich um­welt­freundl­ichen Energie­spar­lam­pen zu kaufen.

Die Nachteile für den Konsu­menten:
  • Hoher Preis
  • Geringe Haltbarkeit
  • Gesonderte Entsorgung erforderlich
  • Nicht geeignet für verschiedene Einsatzbereiche (z.B. Kristallluster)
  • Zusatzinves­titionen in andere Fassungen /Lampen
Die Nachteile für die Umwelt:
  • Ressourcenverschwendung
  • hochgiftige Abfälle, die oft nicht richtig entsorgt wurden

Links:

Eine letzte Chance für Wasserstoffantrieb für



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